Nachhaltiges Bauen 2025 – Top 3 Trends für Architekt:innen & Planer:innen | SPACE BO Campus
- Andreas Modzelewski
- 21. Nov. 2025
- 3 Min. Lesezeit
Nachhaltigkeit ist längst kein Nischenthema mehr, sondern das Fundament zukunftsfähiger Architektur. Klimawandel, Ressourcenknappheit und neue gesetzliche Vorgaben fordern Architekt:innen dazu auf, Bauen neu zu denken – ökologisch, sozial und technologisch.
Im Jahr 2025 zeichnen sich drei zentrale Entwicklungen ab, die das Planen und Bauen nachhaltig verändern: biobasierte Baustoffe, energieautarke Gebäude und zirkuläres Bauen.Wer diese Trends versteht, kann Projekte nicht nur ökologisch verantwortungsvoll, sondern auch wirtschaftlich zukunftsfähig gestalten.
Der SPACE BO Campus bietet dazu praxisnahe Fortbildungen – von nachhaltigen Materialien bis zu energieeffizienter Planung – und unterstützt Architekt:innen dabei, ihr Wissen gezielt zu vertiefen.

Trend 1 – Biobasierte Baustoffe: Natürlich, regenerativ, innovativ
Von Holz bis Hanf: Materialien mit Zukunft
Biobasierte Baustoffe sind einer der wichtigsten Hebel, um CO₂-Emissionen in der Bauwirtschaft zu senken.Materialien wie Holz, Lehm, Hanf oder Recyclingbeton rücken immer stärker in den Fokus, weil sie nicht nur nachwachsende Ressourcen nutzen, sondern auch regionale Wertschöpfung fördern.
Holzbau erlebt derzeit eine Renaissance – nicht nur im Einfamilienhaus, sondern auch im urbanen Geschossbau.Durch innovative Verbindungstechniken und modulare Systeme lassen sich ganze Gebäude klimaneutral errichten.Lehmputze und Hanfplatten verbessern zudem das Raumklima, indem sie Feuchtigkeit regulieren und Schadstoffe abbauen.
Ein Beispiel liefert das Projekt „Circular Timber House“, das beim Deutschen Nachhaltigkeitspreis Architektur ausgezeichnet wurde: Ein Baukonzept, das fast vollständig aus recycelten Holzmodulen besteht und ohne Chemie auskommt.
Solche Ansätze zeigen: Material ist Haltung.Und genau hier setzt der SPACE BO Campus an – mit Workshops zu nachhaltigen Baustoffen, zirkulärem Design und Materialinnovationen.
Trend 2 – Energieautarke Gebäude: Von Verbrauchern zu Produzenten
Plusenergie als neues Planungsziel
Die Zukunft der Architektur liegt in Gebäuden, die mehr Energie erzeugen, als sie verbrauchen.Plusenergiehäuser, Photovoltaik-Fassaden und intelligente Speicherlösungen machen dies zunehmend möglich.
Was vor wenigen Jahren noch visionär klang, ist heute technisch umsetzbar:Sensorik, Gebäudesteuerung und smarte Haustechnik schaffen Systeme, die Energieflüsse automatisch regeln – von Licht über Heizung bis Belüftung.In Kombination mit nachhaltigen Materialien entsteht ein ganzheitlicher Ansatz, der ökologische Effizienz mit architektonischer Ästhetik verbindet.
„Energieautarke Architektur bedeutet Verantwortung in Form gegossen“, sagt Architektin Dr. Eva Langen, Dozentin auf dem SPACE BO Campus.„Wir gestalten nicht nur Gebäude, sondern Energieräume, die Umwelt und Nutzer in Einklang bringen.“
Solche Projekte erfordern interdisziplinäres Wissen – von Bauphysik bis Datenmanagement.Deshalb bietet der SPACE BO Campus gezielte Fortbildungen zu Energieeffizienz, Smart Building und klimaneutraler Planung an, um Planer:innen auf die Zukunft vorzubereiten.
Trend 3 – Zirkuläres Bauen: Kreisläufe statt Abfall
Cradle-to-Cradle als Planungsphilosophie
Zirkuläres Bauen bedeutet: Materialien werden nicht verbraucht, sondern genutzt – und nach Ende der Lebensdauer wieder in den Kreislauf zurückgeführt.Das Konzept Cradle-to-Cradle (C2C) verändert die Art, wie Gebäude entworfen, gebaut und rückgebaut werden.
Demontierbare Verbindungen, sortenreine Materialien und modulare Bauteile ermöglichen es, Gebäude später zu trennen und neu zu verwenden.Was heute Fassade ist, kann morgen Bodenbelag oder Möbelelement sein.
Praxisbeispiele wie das „Urban Mining Pavilion“ oder das „Material Depot“ in Amsterdam zeigen, wie zirkuläre Architektur nicht nur Ressourcen schont, sondern neue Designästhetiken schafft.
Im Kontext der Zukunft von Workshops und Baufortbildungen gewinnt dieser Ansatz an Bedeutung:Architekt:innen müssen lernen, Materialien als Wertträger zu denken – nicht als Abfallprodukte.
SPACE BO integriert diese Prinzipien in seine Lernformate:In den Campus-Workshops erleben Teilnehmende, wie nachhaltige Planung, Materialauswahl und Rückbaustrategien in der Praxis funktionieren – von der Theorie bis zum Modellbau.
Nachhaltigkeit als Weiterbildungsthema – Wissen, das wirkt
Warum kontinuierliches Lernen entscheidend ist
Nachhaltiges Bauen verlangt aktuelles Fachwissen und interdisziplinäre Perspektiven.Wer als Architekt:in langfristig erfolgreich bleiben will, muss neue Technologien, Materialien und Richtlinien verstehen – und anwenden können.
Fortbildungen sind dabei kein formaler Punktesammler, sondern ein Karrieretool: Sie eröffnen neue Geschäftsfelder, fördern Kooperationen und schaffen Bewusstsein für gesellschaftliche Verantwortung.Die Campus-Angebote von SPACE BO – von „Nachhaltige Materialien“ bis „Raumakustik und Energieeffizienz“ – bieten praxisnahe, anerkannte Formate für Architekt:innen, die Wissen mit Wirkung suchen.
Denn Nachhaltigkeit ist kein Trend – sie ist der neue Standard.Und wer ihn mitgestalten will, braucht Räume, in denen Lernen inspiriert.
Fazit: Bauen im Wandel – Architektur mit Haltung
Nachhaltiges Bauen 2025 bedeutet, Verantwortung zu gestalten.Von biobasierten Materialien über energieautarke Systeme bis zum zirkulären Planen – Architektur wird zur Schnittstelle zwischen Innovation und Umweltbewusstsein.
Der SPACE BO Campus begleitet Architekt:innen auf diesem Weg: mit Fachwissen, Raum für Austausch und praxisorientierten Formaten, die zeigen, dass Nachhaltigkeit nicht nur Pflicht, sondern Potenzial ist.
Du willst die Zukunft des Bauens aktiv mitgestalten und dein Wissen im Bereich Nachhaltigkeit erweitern?Dann entdecke jetzt die Campus-Workshops zu nachhaltiger Architektur bei SPACE BO und sichere dir deinen Platz.




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